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Oregon Küste: Die besten Strände auf einen Blick

Oregon Küste – praktisch jeder Ort ist eine Offenbarung dort. Nur wenige Tourist:innen aus Europa kennen die Küstenorte von Oregon. Der Highway 1 zwischen Los Angeles und San Francisco ist viel populärer.

Im Folgenden stelle ich dir alle Orte vor, die wir am spektakulärsten fanden. Die Küstenlinie von Oregon ist rund 550 Kilometer lang. Sie beginnt in Astoria im Norden und endet in Brookings im Süden.

Orgegon Küste: Karte

Dies ist eine Karte für die gesamte Strecke, in die du auch hineinzoomen kannst 

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Cape Meares

Die Route führt von Portland über den Highway 6 in die Stadt Tillamook und von dort aus nach Cape Meares, wo wir an diesem Abend die ersten Blicke auf den Pazifischen Ozean erhaschten. Wie so oft zog der Nebel vom Wasser aus über Küste und Küstenwälder – wenn dazu noch die Sonne scheint, ergibt das ein bizarres Schauspiel aus unheimlich wirkenden Nebelschwaden und Abendsonne.

Oregon Küste: Cape Meares

Abendsonne und Pazifiknebel erzeugen am Cape Meares eine bizarre Stimmung.

Schöne Stopps in der Nähe sind Arch Cape und Nehalem Bay State Park. Wegen des Haffs waren wir auch beeindruckt von Netarts:

Der Ort Netarts mit seinem Haff.

Hier könnte man doch bestimmt gut wohnen, was meinst du?

Cape Kiwanda

Die Abendsonne fingen wir am Cape Kiwanda ein – unvergesslich!

Surfers Paradise am Cape Kiwanda.

Von den typischen Felsen (stacks) im Wasser an der Küste von Oregon hast du bestimmt schon einmal gehört.

Auch angeschwemmte Baumstämme prägen das Bild.

Und sattsehen am Sunset?? Gar nicht möglich!!

Devils Punch Bowl State Natural Area

Diese Sehenswürdigkeit es wert, dass man den Hwy 101 kurz verlässt, um einen Blick in das tiefe Loch und auf die Küste zu werfen. Bei Hochwasser strömt das Wasser mit Getöse durch einen Tunnel in den Einschnitt, dem Punchbowl, und spritzt auf. Dieser Küstenabschnitt ist im Frühjahr und Herbst ein guter Beobachtungsplatz für Grauwale.

Seal Rock State Park

Dieser Ort ist etwas ganz Besonderes wegen der Gezeitenteiche, wo man Ebbe und Flut beobachten kann – und wie der Name sagt: Seals, also Seehunde.

Thor’s Well

Wunderschön ist auch der Ort Yachats, der sich einmal um einen Küsteneinschnitt herumschmiegt. In der Gegend liegen Neptune Beach, der Cape Perpetua Overlook und der Thor’s Well, ein überdimensionaler Brunnen im Meer, aus dem regelmäßig eine riesige Fontäne schießt.

Oregon Dunes

Unser nächster ausführlicher Stopp war die Oregon Dunes National Recreation Area, ein Dünengebiet, das bei Florence beginnt und erst 50 Kilometer weiter südlich, in Coos Bay, ausläuft. Die höchsten Dünen messen 150 Meter. An dem Tag war es extrem kalt, so dass wir keinen langen Strandspaziergang machen konnten. Wir nutzten den Zugang an der Half Moon Bay am Umpqua River und fuhren bis hinunter zum Umpqua Sand Camping.

Bei eiskaltem Wind und Pazifiknebel schnell ein Foto machen und weiter.

Port Orford

In Bandon waren wir langsam ziemlich müde und bestellten daher im Brewed Awakenings einen Wachmacher-Eiskaffee. Der wirkte sehr gut und war ziemlich lecker. Die Adresse lautet: . In der Gegend leben viele Künstler, die zum Beispiel riesige Skulpturen aus Holz schnitzen. Holzsorten sind zum Beispiel Myrte, Ahorn, Walnuss und Olive. In Port Orford brauchten wir schon wieder Verstärkung und besuchten TJ’s Cafe an der Oregon Street. Die Klippen weiter hoch steht mitten auf der Straße fett Ocean View geschrieben. Den Hinweis wollten wir natürlich nicht zweimal lesen 🙂

Port Orford und sein „Ocean View“.

Ophir Beach

Am Ophir Beach waren an dem Tag die mächtigsten Wellen, die wir fasziniert beobachteten, während sich die Sonne langsam senkte. Über eine Einfahrt zum Parkplatz Ophir Wayside Oregon State Parks erreichst du den Strand.

Oregon Küste: Tipps für Unterkünfte

In Seaside hatten wir das River Inn at Seaside gebucht. Es liegt nicht direkt am Strand von Seaside und hat demnach auch keinen Meerblick. Trotzdem ist es ein sehr gutes Hotel mit komfortablen Zimmern und einem Blick auf den Fluss auf der Rückseite, an dem jedem Abend ein Lagerfeuer angeboten wird.

Auf dem Tillicum Beach Campground kann man sich einen Zeltplatz in erster Reihe mit Meerblick reservieren.

Empfehlenswerte regionale Seite: 101Things.

Meine weiteren Artikel über den Pazifischen Nordwesten findest du hier.

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von

Julia Beatrice war früher Journalistin und schreibt heute auf Julias Journeyz über das Reisen. Außerdem gibt sie Tipps für einen minimalistischen Lebensstil. Sie ist ein Katzenmensch, fährt lieber ans Meer als in die Berge und liebt ihren Kaffee mit einem Löffel Zucker auf dem Milchschaum. Sie mag nicht, was alle mögen und hasst die Einschränkung von Freiräumen.

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